Mit Pelletöfen Kostengünstig heizen

und die Umwelt schonen

Pellets Fördertechnik

 

Bei halbautomatischen Pelletheizung (z.B. Pelleteinzelofen) füllt man Pellet Sackware in einen Vorratsbehälter.  Der Vorratsbehlter ist unmittelbar neben den Heizkessel. Bei diesem Anlagentyp bilden Kessel und Zwischenlager eine Baueinheit.

 

Bei einem vollautomatischen Pelletheizung (Pelletzentralheizung) müssen die Pellets störungsfrei vom Lager zum Brenner des Pelletkessel transportiert werden.                                       

Dies geschieht entweder durch:

  • Schneckenförderung oder
  • Saugeinrichtungen

 Bei der Schneckenförderung werden die Pellets direkt vom Lager zum Heizkessel transportiert. Dazu sollte der Lagerraum unmittelbar an den Heizkraum angrenzen. Man sollte darauf achten, dass das Schneckensystem nicht zu lang wird. Im Handel gibt es starre und flexible Schnecken. Man sollte wenn möglich auf Bögen oder Knicke  verzichten - auf geraden Schnecken ist der Verschleiß in der Regel etwas geringer. Bei der Installation eines Schneckensystems sollte auf eine sehr gute Schallentkopplung geachtet werden.

 

Schneckensystem

                                                          Foto: ÖkoFEN

 

Saugsysteme verwendet man, wenn der Transportweg lang sind, oder um "die Ecke" transportiert werden muss. Heute lassen sich  Problemlos 25m überwinden!

Technisch funktioniert das so:

Die Holz - Pellets werden im Pellet Lager angesaugt und am Kessel in einen kleineren Tagesbehälter / Zwischenbehälter gefüllt. Ideal ist dieses Stytem auch für Erdtanks. Oft werden folgende Punkte als nachteil aufgeführt:

  • Geräuschpegel
  • Stromverbrauch
  • anfälligkeit durch höhere Staubentwicklung

                                       

 

                                                                                                  

Beim Saugsystem kommen normalerwise zwei Varianten zum Einsatz:

  • Entnahme von unten
  • Entnahme von oben

Bei der Entnahme von unten werden an mehreren Punkten im Pelletlager z.B: Saugtrichter / Saugsonden installiert. Diese Punkte sind über ein Vor- und Rücklaufschlauch mit dem Vakuumsystem verbunden.

Oft wrden auch kombinationen mit Schnecken angeboten. Hier liegt der "Übergabepunkt" auserhab des Pelletsilos. 

 

Eine Interessante Alternative ist die  Entnahme von oben. Dazu  dient der sogenante  "Maulwurf" Der Pellet-Maulwurf wandert als "Sauger" selbsttätig über die Pellets, saugt zunächst in einer flächigen Kuhle den Großteil der Pellets ab und entleert den Speicher auch in den Ecken. Am Boden angelangt, arbeitet er sich mit Hilfe eines Bewegungsmechanismus entlang der verbliebenen Böschungen aktiv durch den Rest und entleert so den Speicher bis auf eine Reservemenge.

 

                                                    

Vorteil ist:

  • Auf den Einbau von Schrägböden kann verzichtet werden.
  • Einbau in allen Üblichen Lagertypen (Erdtank, Sacksilo, Eigenbau Pelletlager, usw.)
  • Pellets bleiben in Ruhe liegen, was zur folge hat, dass sich der Feinanteil (Staub) auf die gesamte Menge verteilt, und sich nicht am Boden sammelt (Entmischung)

Nachteil:

  • Neubefüllung erst wenn Pelletsilo komplett leer ist.

Vorwiegend bei größeren Pelletheizungen kommt eine Pelletaustragung mit Rührwerk zum Einsatz.

 

Pelletrührwerk

                       Foto: KWB Biomasseheizungen